Arbeitsweise

KI ist bei mir kein Werkzeug im Prozess. Sie ist Teil des Teams.

Von der ersten Kundenstimme bis zum Nutzerfeedback in sechs Schritten. Klassisch war das eine Kette von Übergaben: Discovery, Spec, Design, Entwicklung, Test – jede Station mit Wartezeit und Interpretationsspielraum. Heute laufen Prototyp und Spezifikation parallel, und Agenten übernehmen die Umsetzung. Das verkürzt nicht nur die Zeit bis zum ersten benutzbaren Prototypen, es verschiebt auch meine Rolle: weg vom Beschreiben, hin zum Entscheiden und Prüfen.

Prinzip

Prototyp und PRD bewegen sich immer gemeinsam

Voraussetzung

Guardrails, die Qualität unabhängig vom Run sichern

Maßstab

Ob ein Feature gut ist, entscheiden die Nutzer

Haltung

KI soll die Arbeit übernehmen, die nicht menschlich ist – damit Raum bleibt für die, die es ist.

Im Produkt

Ich baue Produkte für die Menschen, die sie am Ende benutzen – zur Lösung echter Probleme. Wenn ich nicht benennen kann, wie und wem es konkret hilft, ist es nicht fertig gedacht.

In der Zusammenarbeit

Je mehr Arbeit an KI-Agenten geht, desto wichtiger wird, wie wir miteinander umgehen. Zuhören, Kontext teilen, Entscheidungen erklären – das lässt sich nicht delegieren.

Im Team

Neue Arbeitsweisen und Prozesse setzen sich nicht per Ansage durch. Ich probiere sie erst selbst aus, zeige Ergebnisse – und nehme das Team mit, statt es umzustellen.

Der Prozess

Sechs Schritte.

01

Anforderungen sammeln

Interviews · LLM-Auswertung

So nah an den späteren Nutzern wie möglich: Gespräche, Beobachtung, Support-Signale. KI hilft dabei, die Vielzahl an Stimmen zu verdichten und überschneidende Probleme sichtbar zu machen. Die Priorisierung erarbeite ich daraus – begründet aus den Nutzerinterviews, nicht aus dem Bauch.

02

Prototyp bauen

Claude Code · klickbar

Kein produktiver Code, sondern eine Attrappe, die aussieht und sich anfühlt wie die echte Software: Klickpfade, Zustände, Business-Logik. In Minuten spürt man, was an welcher Stelle Sinn ergibt – und was nicht.

03

PRD im Gleichschritt

Spec ↔ Prototyp

Prototyp und Spezifikation bewegen sich immer gemeinsam. Jede Iteration am Prototyp schreibt sich in die Spec zurück, sodass am Ende ein PRD steht, das den Prototyp 1:1 abbildet – implementierbar, ohne weitere Klärungsschleifen.

04

Agent-Harness

Regeln · Guardrails · Tests

Damit ein Agent verlässlich abliefert, braucht er mehr als eine gute Spec: verbindliche Konventionen, Architekturvorgaben, Definition of Done, automatische Tests und Checks vor jedem Merge. Das Harness ist die Voraussetzung dafür, dass Qualität nicht vom Zufall des einzelnen Runs abhängt, sondern reproduzierbar ist.

05

Agentisch umsetzen

PRD · ARD · DRD · Harness

Der Agent baut gegen drei Dokumente: das PRD für das Was, das ARD für die Architektur – von den Entwicklern erarbeitet – und das DRD für Prototyp, CI-Vorgaben und Design System. Meine Rolle verschiebt sich vom Beschreiben zum Prüfen: bewerten, ob das Ergebnis der Absicht entspricht, und nachsteuern, wo es abweicht.

06

Zurück zu den Nutzern

Feedback · Iteration

Bewertet wird dort, wo die Software später läuft – bei den Leuten, die sie benutzen. Deren Reaktionen gehen direkt in die nächste Runde aus Prototyp und PRD. Die Schleife endet nicht, sie wird nur kürzer.

Womit

Werkzeuge, täglich im Einsatz.

Claude Code Claude Design Johnny AI Azure DevOps Confluence Miro Obsidian MS Teams Figma Ollama Parakeet Swift / macOS React Supabase Gherkin